FAQ

Häufige Fragen zu avoltra

Was ist avoltra und für wen ist die Software gedacht?

avoltra ist eine KI-gestützte Software für die Energiekostenoptimierung in der energieintensiven Industrie. Die Plattform bündelt Marktdaten, Portfolio- und Risikomanagement, Bedarfsprognosen und die Steuerung flexibler Verbraucher an einem Ort. Sie richtet sich an Energieeinkauf, Energiemanagement und Werksleitung, zum Beispiel in der Kalk-, Zement-, Lebensmittel-, Papier-, Chemie- oder Glasindustrie. avoltra wird in Deutschland entwickelt und in Europa gehostet.

Ersetzt avoltra unseren Energieversorger?

Nein. Ihr Versorger bleibt Ihr Lieferant, und bestehende Lieferverträge laufen weiter. avoltra unterstützt Sie dabei, Strom und Gas zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge zu beschaffen, unabhängig davon, bei welchem Versorger Sie einkaufen.

Was bedeutet Energieflexibilität, und brauchen wir dafür neue Anlagen?

Energieflexibilität heißt, Strom vor allem dann zu verbrauchen, wenn er günstig ist. Viele Industriebetriebe haben Anlagen mit Puffer, etwa Mühlen mit Silos, Kälteanlagen oder Faserstoff-Tanks in Papierfabriken. Deren Betrieb lässt sich in günstige Stunden verschieben, ohne weniger zu produzieren. avoltra plant dafür Fahrpläne anhand von Day-Ahead- und Intraday-Preisen, Netzentgelten und Ihren Produktionsvorgaben. Neue Anlagen sind in der Regel nicht nötig, je nach Standort aber zusätzliche Messpunkte.

Wie viel lässt sich mit avoltra sparen, und wie wird das gemessen?

Über unsere Projekte hinweg sparen Kunden in der Regel 5 bis 10 Prozent ihrer Energiekosten. Wie viel es bei Ihnen ist, hängt von Ihrem Lastprofil, Ihrer Beschaffungsstrategie und den verschiebbaren Lasten ab. Deshalb rechnen wir das Potenzial vorab mit Ihren eigenen Daten durch. Im Betrieb weist die Plattform die Einsparung nachvollziehbar aus, zum Beispiel im Vergleich zum Marktdurchschnitt oder als Energiekosten pro Tonne gegenüber einer historischen Basis.

Welche Daten braucht avoltra, und wie aufwendig ist die Einführung?

Für den Start reichen historische Lastgänge, Ihre laufenden Strom- und Gasverträge sowie Angaben zu Standorten und Eigenerzeugung. Für die Flexibilisierung kommen Anlagendaten hinzu, etwa Silofüllstände oder Messwerte einzelner Verbraucher. Die Daten können per Excel oder CSV kommen oder automatisch aus Energiemanagement, ERP oder Leitsystem. Ihre bestehenden Systeme bleiben im Einsatz, ein Eingriff in die Anlagensteuerung ist nicht nötig. Spätestens nach zwei Wochen sind Ihre Daten angebunden und Sie können avoltra im vollen Umfang nutzen.

Wie sicher sind unsere Daten bei avoltra?

avoltra ist eine webbasierte Software, entwickelt in Deutschland und auf DIN ISO/IEC 27001 und 27018 zertifizierten Servern in Europa gehostet. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Ihre Daten werden nur für Prognosen und die Optimierung Ihres eigenen Portfolios genutzt. Auf Wunsch schließen wir vor dem Datenaustausch eine Vertraulichkeitsvereinbarung ab, und Ihre IT erhält alle Unterlagen für die Sicherheitsprüfung, auch über unser Trust Center.

Was kostet avoltra, und wie startet man?

avoltra wird als jährliche Softwarelizenz abgerechnet, nicht als Beratungshonorar. Der Preis richtet sich nach Modulen, Standorten und Umfang. Sie können modular einsteigen, zum Beispiel nur mit der Beschaffung oder mit einer einzelnen Anlage.

Funktioniert avoltra für Strom und Gas und für mehrere Standorte?

Ja. avoltra bildet Strom und Gas in einem Portfolio ab, mit Verträgen, Tranchen, PPAs, Netzentgelten und Umlagen. Eigenerzeugung aus BHKW oder PV fließt in Prognose und Beschaffungsplanung ein. Bei mehreren Werken sehen Sie alle Standorte in einer Übersicht und steuern die Beschaffung zentral.

Für welche Unternehmen eignet sich avoltra?

avoltra ist für energieintensive Industrieunternehmen gemacht, die ihren Energieeinkauf strukturiert steuern, etwa mit Tranchenbeschaffung sowie Portfolio- und Risikomanagement. Dazu zählen internationale Konzerne mit vielen Standorten ebenso wie Unternehmen mit einem großen Werk. Entscheidend sind Ihr Energiebedarf, Ihre Beschaffungsstruktur und Ihre flexiblen Anlagen. Wie groß Ihr Potenzial ist, klären wir vorab in einer Analyse mit Ihren Daten.